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Diese 70er Trendteile brauchen wir sofort!

09.09.2020

Mit diesen 7 Trendteilen bringst du sofort Vintage-Vibes in den Sommer 2020. Lass dich inspirieren und shoppe die Trends bequem bei Couturista nach.

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Die 70er sind zurück: Mit diesen 7 Trendteilen kreieren wir moderne Vintage-Looks

Here we go again! Die 70er-Jahre sind zurück in der Modewelt. Flower Power, Dancing Queens und Discofieber gewinnen wieder an Relevanz. Auf der Suche nach Inspiration für die neue Saison schauen Designer*innen gerne zurück in vergangene Jahrzehnte. Nach den Tennissocken und Dad-Sneakern der 90er Jahre und den Scrunchies und Pilotenjacken der 80er-Jahre stehen jetzt alle Zeichen auf 70er-Jahre-Fashion. Doch wie integrieren wir den freigeistigen Hippie-Look in unseren Alltag, ohne verkleidet auszusehen? Couturista zeigt dir sieben Kleidungsstücke, mit denen du dir die 70er Jahre in deinen Kleiderschrank holst.

1. Schlaghosen

Wenn es einen Evergreen schlechthin in der Mode gibt, dann ist es die Jeans. Wusstest du, dass es die Hose aus Denim bereits seit den 1870ern gibt? Ihr Erfinder war kein anderer als der Amerikaner Levi Strauss, dessen Jeans wir bis heute lieben. In den 2000ern trugen wir sie als hautenge Skinny Jeans, jüngst gerne im lockeren Mom-Jeans-Schnitt der 80er-Jahre. Auch in den 70er-Jahren war ein bestimmter Schnitt dominant in der Welt der Hosen – der Schlag. Enge Jeans, die im Verlauf unterhalb des Knies immer breiter werden und um den Knöchel wie eine weite Glocke fallen. In den 70ern wurde sie von Männern und Frauen bei ziemlich jedem Anlass getragen. Im Büro, im Park, bei Demonstrationen und zum Ausgehen.  

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Jetzt feiert der Schnitt ein Comeback und wir von Couturista lieben ihn. Aus festem Denim muss die Hose nicht mehr sein. Wir tragen Schlaghosen ebenso aus bequemen Elastan und leichtem Leinenstoff. Der Schnitt lässt die Beine lang und grazil wirken, wodurch er nahezu jeder Figur schmeichelt. Wir kombinieren unsere liebste Schlaghose gerne mit engen Tube-Tops und Dad Sneakern, für einen vintage Alltagslook, der perfekt für einen sommerlichen Brunch oder zum Grillen im Park geeignet ist. Im Büro tragen wir Blusen mit Carré-Ausschnitt zur schwarzen Schlaghose und Hoop-Ohrringen. Retro und Business? Passt perfekt zusammen. Auch wenn es uns abends in die Clubs zieht, ist die Schlaghose ein treuer Begleiter. Kombiniere eine aufregende Hose mit Pailletten oder im Animal-Print mit einem schlichtem Tank-Top und High Heels. So wirst du sicher zur Dancing Queen der Party.

2. Maxikleider

Nichts verkörpert Hippie-Fashion so sehr wie bodenlange Maxi-Kleider. Das It-Piece wurde anfangs von freiheitsliebenden Frauen getragen, die sich für Gleichberechtigung und Umweltschutz einsetzten. Der Boho-Stil zeichnet sich durch lange Passformen, weite Schnitte, wallende Stoffe und Details wie Häkel-spitze und Paisley-Muster aus. Maxikleider sind unglaublich vielseitig und bringen die richtige Portion 70er-Feeling in unseren Alltag. Sie sind also ein absolutes Must-Have im Kleiderschrank. Für den kompletten Flower-Power-Look kannst du ein Maxikleid in fröhlichen Farben mit geschnürten Sandaletten in Erdtönen kombinieren. Lange Haare in schönen Locken oder locker geflochten passen ideal dazu.

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Urbaner wird der Look, wenn du ein schlichtes Maxikleid mit Lederjacke, chunky Sneakern und Trend-Sonnenbrille trägst. In den 70ern hatten modebewusste Frauen und Männer keine Angst vor Farben. Maxikleider waren häufig Orange, Smaragdgrün, Himmelblau oder alles in einem. Es ist dir überlassen, ob du mit einem bunten Kleid ein Statement setzen, oder dein Outfit lieber um ein einfarbiges, simples Kleid kreieren möchtest. Maxikleider mit langen Ärmeln sind die ideale Lösung für frischere Tage. Du kannst sie mit Boots und einer transparenten, schwarzen Strumpfhose tragen. Das sind zwar eigentlich nur drei Teile – aber doch entsteht ein Outfit, dass dich so aussehen lässt, als hättest du die letzten Stunden mit der Recherche von Fashion-Magazinen verbracht. Schnell wird klar, was die Frauen schon in den 70ern wussten – mit einem Maxikleid ist man immer gut und bequem angezogen.

3. Hotpants

Der Kleidungsstil der jüngeren Generation hat stets eine Sache zum Ziel: sich von den Eltern abzuheben. Nicht selten sorgten Trends deshalb für Entsetzen der älteren und konservativeren Generation. Nach dem Minirock in den 60ern folgte 1971 die kürzeste Version der Hose – die Hotpants. Das Entblößen der Beine löste damals Argwohn bei den älteren Konservativen der 50er-Jahre aus. In den 70ern standen jedoch alle Zeichen auf Individualität und Freiheit. Um ihre Hotpants wirklich zum eigenen Kleidungsstück zu machen, griffen viele Frauen zur Schere und schnitten ihre Jeanshosen ganz einfach so kurz ab, wie sie wollten. Noch heute ist das ein toller Upcycling-Trick, zum Beispiel für Vintage-Jeans aus dem Secondhandshop, die dir zwar an der Taille passen, aber am Bein zu weit oder lang sind. 

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Für den 70er-Jahre Fransen-Look kannst du die abgeschnittenen Ränder mit einer Nagelfeile bearbeiten oder mit eine Pinzette einzelne Fäden herausziehen. Vor 50 Jahren galt: Umso kürzer, desto besser. Die sogenannte Bananenfalte durfte gern aus der knappen und engen Hose hervorblitzen. Zugegeben ist die kurze Shorts nicht die beste Wahl für ein wichtiges Meeting oder eine Präsentation im Büro. Aber in deiner Freizeit kannst du mit gutem Gewissen zur Hotpants greifen und aus der großen Vielfalt der Modewelt die Länge wählen, mit der du dich wohlfühlst. Wir von Couturista kombinieren Hotpants gerne mit chunky Sneakern, für ein extra langes, schönes Bein. Auch zum angesagten Cowgirl-Look passen die kurzen Jeansshorts optimal. 

4. Jumpsuits

Queen, Abba, Led Zepelin, David Bowie, Rolling Stones und die Jackson Five – Den 70er Jahren fehlte es mit Sicherheit nicht an musikalischer Qualität. Das Jahrzehnt brachte sogar ein brandneues Genre hervor: die Discomusik. Besonders wichtig war dabei, dass man zu einem guten Beat und Groove tanzen konnte. Der Tanz war eine weitere Form des Ausdrucks von Freiheit und dem Ausleben der Jugend. In dieser Szene gewann auch der Jumpsuit, also der Einteiler aus Hose und Oberteil an Beliebtheit. Er hatte ein langes Bein mit Schlag, war meist ärmellos mit einem Kragen und vor allem eines: bunt. Bis auf das weite Beinende war der Jumpsuit eng anliegend und schmeichelte so dem weiblichen Körper in all seinen Vorzügen. Ein tiefer V-Ausschnitt, oft mit einem Reißverschluss, betont das Dekolleté. 

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Der Jumpsuit ist das Kleidungsstück der 70er-Jahre, das wir von Couturista besonders zu formellen Anlässen lieben. Inzwischen ist der Vielfalt in Sachen Schnitt keine Grenze mehr gesetzt. Viele Marken präsentieren ihre eigene Version des Einteilers. Es gibt ihn mit breiter Culotte und Trägertop, engem Bein und langen Ärmeln, sowie in allen Passformen und Kombinationen in between. Wenn du einmal deinen perfekten Jumpsuit gefunden hast, kannst du ihn nahezu überall tragen. Mit High Heels und auffälligem Schmuck begleitet er dich zur Hochzeit deiner Freundin. Mit Lederjacke und Sneakern trägst du ihn beim Bummeln und mit Sandalen, Trend-Sonnenbrille und Buckethat zum Abhängen am See. Um der Figur noch mehr zu schmeicheln, empfiehlt es sich, bei lockeren Schnitten zu einem Taillengürtel zu greifen, um dem Körper optisch mehr Proportionen zu verleihen.

5. Batik

Eines haben alle Kleidungsstück der 70er-Jahre gemeinsam: sie waren farbenfroh. Neben knalligen Tönen, wie Grün, Gelb, Orange, Pink und Lila waren besonders auch Muster angesagt. Gestreift, geblümt, gepunktet, kariert, Paisley-Muster oder Batik und am liebsten mit ganz vielen verschiedenen Farben. Batik war Teil der „Selbstgemacht“-Bewegung, zu der auch die eigens abgeschnittenen Hotpants gehörten. Wusstest du, dass die Färbetechnik eigentlich aus Iden stammt und zum UNESCO-Weltkultureber gehört? Batik erlebt gerade ein wirkliches Comeback und ist alles andere als unelegant. Natürlich kannst du auch heute selber zur Farbe greifen und dir gemeinsam mit deinen Freund*innen einzigartige Kleidungsstücke kreieren.

Aber auch viele Modelabels setzen nun wieder auf das Muster, das an verlaufene Wasserfarben erinnert. Dabei werden die schrillen Farbkombinationen der Hippie-Zeit gegen dezentere Mischungen oder einfarbige Teile getauscht. Auch sind die Färbungen nicht mehr so knallig, sondern neigen eher zu Pastelltönen. Gemütliche Tage auf dem Sofa genießen wir im passenden Set aus Shorts und cropped Pullover im gebatikten Pastell-Lila. Das Muster macht jedes Outfit zum Hingucker und lässt sich einfach kombinieren. Wer es dezent mag, greift zum Batik-Rock in Erdtönen und kombiniert diesen mit klassischen Teilen, wie Rollkragenpullover oder Longblazer. „Anti-Batik“ kann auch eine Option sein. Dabei wird ein farbiges Kleidungsstück mit Bleichmittel gefärbt, wodurch der typische Batiklook entsteht - minus der grellen Farben. Doch auch wenn du im Schrank deiner Eltern ein Batik-T-Shirt in der ganz klassischen bunten Variante findest, scheu dich nicht davor, es mit Jeans und High Heels zu deinem eigenen 70er-Jahre Look zu stylen. 

6. Blusen und Pullover mit Trompetenärmeln

Nicht nur die Enden von Hosenbeinen waren in den 70ern ausladend. Auch die Ärmel wurden um die Handgelenke breiter. Trompetenärmel waren ebenfalls Teil des Boho-Stils der Hippie-Bewegung. Sie sind wahrscheinlich der einfachste Weg, dir ein bisschen 70er-Jahre-Feeling in deinen Kleiderschrank zu holen. Damals trugen junge Frauen Einteiler und Discokleider mit Trompetenärmeln in verrückten Mustern und bunten Farbkombinationen.

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Trompetenärmel sehen an Blusen und Pullovern edel aus und geben einem schlichten Outfit das gewisse Etwas. Ein enger Maxirock im floralem Print und eine lockere Bluse mit Glockenärmeln zaubern ein Outfit, das die richtige Portion Vintage mit einem modernen Touch versieht. Eine schlichte Bluse oder ein schöner Pullover mit weiten Ärmelenden ist unglaublich wandelbar. Der auffällige Schnitt der Ärmel macht sie schick, aber nicht zu formell. Es ist wunderbar einfach, mit demselben Teil ein Outfit für die Freizeit, für das Büro und für den Abend zu stylen.

7. Florale Prints

Florale Prints gehören zu den Mustern, die sich im Laufe der Jahre am längsten in der Mode-Szene gehalten haben. Hippie-Mode bedeutete in den 70ern Blumen, Blumen, Blumen. Egal ob als Print auf langen Röcken und Blusen oder frisch gepflückt in die Haare gesteckt. Während Blumenkränze eher zu unseren Festival-Must-Haves gehören, tragen wir florale Prints noch immer gern im Alltag. Dabei wird das Muster jedes Jahr neu interpretiert. In den 70ern waren die Blumen großflächig, detailliert und mehrfarbig. Heute findet man meistens einfarbigen Print auf einfarbigen Kleidungsstücken. So wird der Trend etwas schlichter und hebt sich ein wenig von der Hippie-Fashion ab.

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Ein weißes Maxikleid mit gelbem Blumenprint erinnert uns an warme Sommertage. Mit Sandalen und einer großen Sonnenbrille entsteht ein Outfit, das uns von Spaziergängen am Strand und Erdbeerenpflücken träumen lässt. Aufgestickte Blumen verleihen deinen liebsten Denim-Teilen das gewisse Etwas. Eine Ranke auf dem Bein der Jeans oder ein aufwendiges Ensemble aus Blüten und Blättern auf dem Rücken deiner Jeansjacke sorgt für dezente Hippie-Vibes. Kombinieren kannst du diese It-Pieces mit schlichten, klassischen Stücken, wie Culottes, Tops mit Carré-Ausschnitt oder Anzughosen. Ein pastellfarbenes Slip-Dress im floralem Print lieben wir von Couturista über einem weißen T-shirt. Mit chunky Sneakern entsteht ein urbaner Look, der dennoch einen Touch 70er Jahre mit sich bringt.

Text: Hanna Kunst


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